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Burgruine Löffelstelz

Burgruine Löffelstelz 2010Die Kenntnisse über die Bauphasen der Burg waren bislang gering. So war es ein Glücksfall, dass der Bauhistoriker Gerd Schäfer und der Archäologe Tilmann Marstaller mit der Stabilisierung und der Grabung beauftragt wurden. Begleitet von den "Scherbabuzzer" unter organisatorischer Führung von Bernd Wellinger wurden die Burg und Teile der Umgebung von 2004 bis 2006 erkundet. Nun gibt es Indizien für eine Vorgängerburg mit einer Ringmauer aus dem 11. Jh. Sogenannte gelbe Drehscheibenkeramik weist noch weiter zurück. Bis zum Untergang der Burg 1504 und der Nutzung der Ruine als Verteidigungsanlage innerhalb der Eppinger Linien 1695 bis 1697 konnten
fünf Bauphasen festgestellt werden. Danach war sie Steinbruch und Weinberg.

Seit der historisierenden Restaurierung des Verschönerungsvereins 1902 bis 1911 hat die Burg ihr heutiges Aussehen über der Felswand als "Wahrzeichen" von Mühlacker.

  • Burgruine Löffelstelz 2005 Eine Zusammenfassung mit Einzelheiten zur Geschichte der Burg Löffelstelz finden Sie hier im PDF-Format (2,8 MB)
    und im Beitrag zur Geschichte der Stadt Mühlacker, Band 7, "Bettelarm und abgebrannt", 2010.

Hier finden Sie eine kleine Bildergalerie mit Besuchern 2005 bis 2010 (Archiv der alten Internetseiten).

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