Eppinger Linien

Wegeskizze

Ein reizvoller Wanderweg entlang den Eppinger Linien zwischen Neckar und Schwarzwald (86 km) durchquert die Gemarkung Mühlacker auf 14,5 km. Von Maulbronn kommend verläuft der Weg mit dem Wachturmzeichen über die Sternenschanze, die Chartaque (Wachturm), die Geißbergweg-Fürstenbergschanze, die Ruine Löffelstelz, den Burgstumpen Lomersheim, den Enzübergang Lomersheim zum Landgraben/Kirnbachtal mit Hinweisen auf die Geschichte und die noch sichtbaren Zeugnisse. Über Niefern-Öschelbronn wird der Endpunkt in Weißenstein (Nagoldtal) erreicht.
Eduard Rümelin dokumentierte dieses zusammenhängende Bodendenkmal bereits 1931 umfassend. Die Eppinger Linien sind ein Teil der barocken Verteidigungslinien zwischen  Neckargmünd und Schopfheim im Südschwarzwald.

Eppinger Linie im Wald von Lomersheim

Auf Anregung des Historisch-Archäologischen Vereins konnte in Zusammenarbeit mit Armin Dauner (Stadtverwaltung Mühlacker), Bernd Wellinger („Scherbabuzzer“), dem Heimatverein Lomersheim, dem Schwäbischen Albverein und der Forstverwaltung ein bislang unbeachteter aber sehr eindrucksvoller Abschnitt 2011 der Öffentlichkeit übergeben werden. Das 6 km lange Teilstück führt von der Ruine Löffelstelz über Lomersheim zum Landgraben oberhalb Dürrmenz. Äußerst hilfreich war dabei die Unterstützung  des Landesamtes für Geoinformation; Laser-Scan-Bilder ließen schwer erkennbare Bodenstrukturen im Wald deutlich hervortreten.

Skizze aus dem Lidarscann gewonnen

siehe auch Eppinger Linie Wanderweg: Flyer des Enzkreises

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